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Case Study: DENIMFY im Detail, von der Idee zur fertigen KI-Kampagne

Case Study: DENIMFY im Detail – von der Idee zur fertigen KI-Kampagne

DENIMFY KI-Kampagne im Fokus: Wie wird aus zwei Produktfotos eine komplette Kampagne mit Video, ganz ohne neues Modelshooting? Der DENIMFY-Case (Only&Sons x Pierre Cardin) zeigt an einem realen Projekt Schritt für Schritt: von der Hollowman-Aufnahme über vier KI-Kampagnenmotive bis zum fertigen 9:16-Social-Video. Dieser Artikel geht ins Detail, was bei diesem Workflow technisch und konzeptionell passiert, und für welche Marken sich das eignet.

Der Ausgangspunkt: zwei Produktfotos statt Modelshooting

Der Workflow beginnt nicht mit einem Kampagnen-Shooting, sondern mit vorhandener oder gezielt dafür aufgenommener Produktfotografie. Bei DENIMFY waren das zwei Hollowman-Aufnahmen: eine Jeans und ein Tanktop, jeweils auf der Büste fotografiert. Diese Produktfotos liefern die verbindliche Referenz für Schnitt, Waschung, Nähte und Farbakzente; ein zusätzliches Modelshooting entfällt.

Diese Ausgangslage ist der entscheidende Unterschied zu rein generischen KI-Bildern: Jedes Detail, das später in den Kampagnenmotiven der DENIMFY KI-Kampagne zu sehen ist, muss sich auf die fotografierte Referenz zurückführen lassen. Für kritische Details wie Logos, Nahtverläufe oder Hardware nehmen wir bei Bedarf zusätzliche Nahaufnahmen auf, um im Ergebnis möglichst nah an die reale Vorlage zu kommen. Wie diese Hollowman-Fotografie selbst funktioniert und worauf es dabei ankommt, haben wir im Artikel Hollow Man oder Ghost Mannequin: Was ist der Unterschied im Detail beschrieben. Mehr zu den technischen Grundlagen liefert der Wikipedia-Artikel zur Künstlichen Intelligenz.

DENIMFY KI-Kampagne: Hollowman-Aufnahme der Jeans von vorne
Jeans, Hollowman-Aufnahme vorne · Content-Herkunft: Fotografiert
Denimfy Jeans, Hollowman-Aufnahme von hinten
Jeans, Hollowman-Aufnahme hinten · Content-Herkunft: Fotografiert
Denimfy Tanktop, Hollowman-Aufnahme von vorne
Tanktop, Hollowman-Aufnahme vorne · Content-Herkunft: Fotografiert
Denimfy Tanktop, Hollowman-Aufnahme von hinten
Tanktop, Hollowman-Aufnahme hinten · Content-Herkunft: Fotografiert

Von der Produktaufnahme zur Kampagne

Aus den zwei Produktfotos entstehen vier zusammenhängende Editorial-Motive: Ein Model bewegt sich durch ein Parkhaus-Setting, gerahmt von Betonstruktur und hartem Kunstlicht. Die vier Motive – Gehen, Anlehnen, an einem Auto, an einer Tür – bilden zusammen eine durchgängige Bildsequenz, keine vier isolierten Einzelbilder.

Drei Dinge müssen dabei über alle vier Motive hinweg konsistent bleiben:

  • Waschung & Nähte: aus der Hollowman-Referenz übernommen; Details wie Logo oder Nahtverlauf werden in der Postproduktion noch angepasst, damit das Produkt im Bild dem realen Artikel entspricht.
  • Licht & Ort: eine durchgängige Szenerie über alle vier Motive: gleiches Parkhaus, gleiches harte Kunstlicht, gleiche Betonstruktur.
  • Model & Haltung: gleiches Model mit konsistenten Proportionen über die gesamte Sequenz, damit die Bilder wie eine reale Fotoserie wirken.

Das Ergebnis sind vier Kampagnenmotive, die inhaltlich und stilistisch wie ein durchgeplantes Editorial-Shooting wirken. Entstanden sind sie aber vollständig aus den zwei Ausgangsfotos. Alle vier Kampagnenmotive sind KI-generiert.

Dieser Workflow funktioniert erfahrungsgemäß für die allermeisten Produkte zuverlässig. Einschränkungen gibt es vor allem bei sehr freizügiger oder knapper Bekleidung. Hier stößt die konsistente KI-Generierung über mehrere Motive hinweg an Grenzen.

Model geht durch ein Parkhaus in Denimfy Jeans und Tanktop
Kampagnenmotiv 1: Walk · Content-Herkunft: KI-generiert
Model lehnt an einer Betonsäule im Parkhaus
Kampagnenmotiv 2: Lean · Content-Herkunft: KI-generiert
Model posiert an einem Auto im Parkhaus
Kampagnenmotiv 3: Car · Content-Herkunft: KI-generiert
Model geht auf eine Tür im Parkhaus zu
Kampagnenmotiv 4: Door · Content-Herkunft: KI-generiert

Vom Bild zum Bewegtbild

Im letzten Schritt werden die vier Kampagnenbilder zu einer durchgehenden, vertikalen Videosequenz im 9:16-Format verbunden, direkt einsatzbereit für Instagram Reels, TikTok und Stories. Auch das Video ist vollständig KI-generiert, es gab kein zusätzliches Video-Shooting.

In Zahlen zusammengefasst: 2 Produktfotos als Basis, 4 daraus abgeleitete Kampagnenmotive, 1 Video im Hochformat, und 0 physische Fotoshootings.

Die vier Kampagnenmotive als durchgehende 9:16-Videosequenz · Content-Herkunft: KI-generiert

Was diesen Case für andere Marken interessant macht

Der DENIMFY-Case ist bewusst kein Einzelfall, sondern ein Muster: Vorhandene Produktfotografie, oft ohnehin für den Shop-Katalog vorhanden, wird zur Grundlage für Kampagnenbilder und Bewegtbild. Das zeigt sich bei dieser DENIMFY KI-Kampagne nicht nur an der Jeans-&-Tanktop-Kampagne, sondern auch am zweiten Case zum selben Workflow: DENIMFY Hoody: KI-Kampagne im Waschsalon. Das lohnt sich besonders dann, wenn eine Kollektion mit begrenztem Budget in mehreren Bildwelten oder Formaten ausgespielt werden soll, ohne für jede Variante ein neues Shooting zu planen.

Wichtig bleibt dabei die Kennzeichnung: Da die Kampagnenmotive und das Video KI-generiert sind, gelten je nach Einsatzzweck die Kennzeichnungspflichten aus dem AI Act. Mehr dazu im Artikel KI-Bilder richtig kennzeichnen.

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Den vollständigen Case mit allen Bildern sehen Sie unter DENIMFY: KI-Kampagne für Jeans & Tanktop. Mehr zum grundsätzlichen Workflow lesen Sie unter KI-Lösungen für Fashion & Product und im Vergleichsartikel KI-Model vs. klassisches Modelshooting.

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