Wer auf Zalando und Amazon verkauft, muss für seine Produktfotos Vorgaben erfüllen, die sich von Plattform zu Plattform unterscheiden. Verkaufen Sie auf mehreren Marktplätzen, lohnt es sich, diese Vorgaben gleich beim Shooting einzuplanen. Sonst passen Sie die Bilder hinterher für jeden Marktplatz einzeln an.
→ Marktplatz-Bildrichtlinien im Glossar nachschlagen
Produktfotos für Zalando und Amazon: Was die Marktplätze verlangen
Typisch sind ein neutraler, meist weißer Hintergrund, eine Mindestauflösung und eine feste Zahl an Ansichten pro Produkt. Bei Bekleidung kommen häufig Ghost-Mannequin- oder Hollowman-Aufnahmen dazu, die viele Kunden einfach Freisteller nennen. Sie zeigen Passform und Silhouette, ohne dass ein Model nötig ist. Was genau verlangt wird, hängt vom Marktplatz und von der Kategorie ab. Prüfen Sie die aktuellen Vorgaben deshalb vor jeder Produktion.
Ein Shooting, mehrere Ausgabeformate

Sie müssen nicht für jeden Marktplatz eigene Aufnahmen machen. Ist das Shooting gut geplant, entstehen daraus die Varianten für alle Marktplätze und zusätzlich Bilder für Ihren eigenen Onlineshop und Social Media.
Produktfotos für Zalando und Amazon: Was kostet die Produktion?
Den Preis bestimmen vor allem drei Dinge: wie viele Ansichten ein Artikel braucht, wie aufwendig das Produkt ist, etwa bei Bekleidung mit Ghost-Mannequin-Technik, und wie groß die Kollektion insgesamt ist. Wer regelmäßig viele Artikel produzieren lässt, profitiert von festen Abläufen, die den Preis pro Bild senken. Konkrete Einstiegspreise finden Sie in unserem Artikel zu den Kosten der Produktfotografie für Onlineshops.
Planen Sie alle Formate gleich zu Beginn mit. Wenn feststeht, welche Bildgrößen, Seitenverhältnisse und Hintergründe jeder Marktplatz verlangt, lassen sich alle Ausgabeformate aus einem Shootingtermin ableiten.
Zalando, Amazon und andere Marktplätze passen ihre Bildrichtlinien regelmäßig an, zum Beispiel bei der Mindestauflösung, bei Wasserzeichen oder bei der Zahl der Pflichtansichten. Ein kurzer Blick in die aktuellen Vorgaben vor dem Shooting erspart Korrekturen und Verzögerungen bei der Freischaltung.
Bei Kollektionen mit vielen ähnlichen Artikeln hilft eine klare Struktur bei Dateinamen und Metadaten. Dann ist jedes Bild eindeutig einem Artikel zugeordnet, und einzelne Kanäle lassen sich schnell nachbearbeiten, auch bei tausenden Dateien. Bei uns gleicht der Content Prozessor die Bildnamen dafür automatisch mit der Fotoliste des Kunden ab.
Oft unterschätzt wird die Farbtreue. Auf dem Marktplatz entscheidet die Kundschaft nur anhand des Bildes. Weicht die Farbe vom echten Produkt ab, steigt das Risiko von Retouren, und genau diese Kosten fehlen in vielen Kalkulationen der Bildproduktion.
Unser Tipp: Stellen Sie vor dem ersten Shooting für jeden Marktplatz eine kurze Checkliste mit den aktuellen Vorgaben zusammen und geben Sie sie dem Fotostudio. Wir übernehmen solche Vorgaben direkt in die Einstellungen für Ihren Auftrag, damit jede Lieferung automatisch dagegen geprüft wird.
Häufig gestellte Fragen zu Produktfotos für Marktplätze
Brauche ich für Zalando und Amazon unterschiedliche Produktfotos?
Häufig ja, weil Bildgröße, Hintergrund und Zahl der Ansichten je Marktplatz unterschiedlich sein können. Wird das beim Shooting eingeplant, entsteht dafür kaum Mehraufwand.
Wie viele Produktansichten verlangen Marktplätze in der Regel?
Für Bekleidung sind meist mindestens Vorderansicht, Rückansicht und ein Detail Pflicht. Manche Marktplätze verlangen weitere Ansichten oder eigene Formate.
Kann ich Ghost-Mannequin-Aufnahmen für mehrere Marktplätze gleichzeitig nutzen?
Ja. Eine gute Ghost-Mannequin-Aufnahme lässt sich meist für mehrere Marktplätze und für Ihren eigenen Onlineshop verwenden.
Sie planen Produktfotos für Zalando, Amazon oder weitere Marktplätze? Mehr zu unserem Angebot finden Sie auf der Seite Produkt- & Fashionfotografie oder im Artikel Ghost-Mannequin-Fotografie für Fashion.


